Pflanzen

Flieder im Vorgebirge

Überall im Vorgebirge findet man im Frühjahr riesige Hecken blühenden Flieders. Besonders an den Rändern des Panoramaweges ist die bunte Farbenpracht nicht zu übersehen.

Von weiß bis violett sind alle Farbschläge vertreten. Ursprünglich in Osteuropa oder Asien heimisch hat diese stark duftende Pflanze als Schnittblume im Vorgebirge Einzug gehalten und sich kontinuierlich ausgebreitet. Mittlerweile werden die Fliederhecken gar nicht mehr "abgeerntet". Sehr zur Freude aller, die sich gerne von der Blütenpracht bezaubern lassen.
 

Der Zeit voraus ...

Geschmückte Nordmanntanne

Man hat schon seit Jahren das Gefühl, das man sich gleich nach den Sommerferien im Endspurt auf Weihnachten befindet. Ab September warten in vielen Läden schon Speculatius und  Dominos darauf gekauft zu werden.

Dass die Konsumgüterindustrie ein Interesse daran hat, schon früh von der Kaufrauschzeit zu profitieren, kann ich verstehen. Dass diese Bewegung sogar von der Natur unterstützt wird, war mir bisher neu.

Holunder

Feingliedrige Holunderblüte

Wenn man im Mai und Juni im Vorgebirge unterwegs ist, fällt das Auge sehr schnell auf weiß blühende Sträucher am Wegesrand.

Der Holunder oder wenn man es ganz genau nehmen will, der Schwarzholunder bittet mit seinen wunderschönen, fein gliedrigen Blüten Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zu Tisch.

Rhabarber

Wandert man im Mai durch das Vorgebirge, sieht man auf dem ein oder anderen Feld scheinbar wilde Ansammlungen großer grüner Blätter an roten Stengeln.

Dem ambitionierten Hobbybotaniker aber auch dem Kuchenfreund wird schnell klar, dass es sich hier um Rhabarber handelt, der darauf wartet, geerntet zu werden.